Von der Vapechamp-Fachredaktion · zuletzt aktualisiert im Juni 2026 · Lesezeit ca. 7 Minuten
Lost Mary oder Elfbar – diese Frage hören wir im Shop fast täglich. Die beiden Namen erscheinen ständig zusammen auf, oft direkt nebeneinander im Regal, und auf den ersten Blick wirken sie wie zwei konkurrierende Marken. Tatsächlich ist die Sache entspannter, als viele denken: Lost Mary wird vom selben Hersteller wie Elfbar entwickelt – auf der Verpackung steht nicht ohne Grund „powered by ELFBAR“. Du vergleichst hier also keine fremden Welten, sondern eher zwei Geschwister mit unterschiedlichem Charakter. In diesem Ratgeber zeigen wir dir die echten Unterschiede in Design, Geschmack, Technik und Preis – und am Ende weißt du, welche Marke besser zu dir passt.
Lost Mary und Elfbar – warum sie so eng zusammenhängen
Viele Kunden sind überrascht, wenn sie hören, dass Lost Mary kein unabhängiger Konkurrent ist. Die Marke gehört zum gleichen Hersteller-Umfeld wie Elfbar und nutzt dieselbe ausgereifte Technik im Inneren. Das erklärt, warum sich beide beim Dampfverhalten und bei der Liquid-Qualität so ähnlich anfühlen. Im Shop findest du das sogar am Produktnamen: Unsere Lost Mary 800 (Elfbar 800 LM) trägt beide Namen, weil sie technisch eng mit der klassischen Elfbar 800 verwandt ist.
Der Unterschied liegt weniger in der Hardware als in der Ausrichtung. Elfbar ist die etablierte Hauptmarke mit dem größten Sortiment und der breitesten Auswahl an Modellen und Sorten. Lost Mary positioniert sich daneben als die etwas trendigere, designorientierte Linie – mit eigener Optik und einer eigenen Geschmacksrichtung. Beide spielen in derselben Liga, sprechen aber unterschiedliche Geschmäcker an. Wenn du ohnehin noch am Anfang stehst, lohnt sich vorab ein Blick in unseren Einsteiger-Guide für die erste E-Zigarette.
Der direkte Vergleich auf einen Blick
Damit du die wichtigsten Punkte nebeneinander siehst, haben wir die populärsten Einweg-Modelle beider Marken gegenübergestellt. Die Werte beziehen sich auf die Lost Mary 800 und die Elfbar 800 aus unserem Sortiment – beide aus der gleichen Generation, damit der Vergleich fair bleibt.
| Merkmal | Lost Mary 800 | Elfbar 800 |
|---|---|---|
| Züge (Herstellerangabe) | bis zu 800 | bis zu 800 |
| Nikotin | 20 mg/ml Nikotinsalz | 20 mg/ml Nikotinsalz |
| System | Einweg, Zugautomatik | Einweg, Zugautomatik |
| Sorten-Auswahl | rund 13 Sorten | über 30 Sorten |
| Charakter | trendiges Design, fruchtige Mischungen | Allrounder, größte Sortenbreite |
| Preis bei uns | 4,99 € | 5,89 € |
| Wiederaufladbares Pendant | Lost Mary Wavi (ELFA) | ELFA-System |
Du siehst: Bei Zügen, Nikotinstärke und Bedienung nehmen sich die beiden Modelle praktisch nichts. Beide arbeiten mit Zugautomatik (kein Knopf, einfach ziehen) und setzen auf 20 mg/ml Nikotinsalz – die in der EU zulässige Höchstgrenze, die sanft im Hals liegt und Nikotin zügig freigibt. Das macht beide gleichermaßen zu guten Begleitern für Umsteiger von der Zigarette. Bist du unsicher, welche Stärke zu dir passt, hilft der Ratgeber Nikotinstärke: 20, 10 oder 0 mg; den Unterschied zwischen Nikotinsalz und Freebase erklären wir unter Nikotinsalz vs. Freebase. Der eigentliche Unterschied der beiden Marken steckt also im Sortiment, in der Optik und im Preis.
Geschmack und Sortenvielfalt
Hier zeigt sich der größte spürbare Unterschied. Elfbar bietet als Hauptmarke schlicht die größere Bandbreite: Von Tabak über klassische Frucht bis zu eisgekühlten Menthol-Varianten ist fast alles dabei. Wenn du gern ausprobierst oder deine Lieblingssorte noch suchst, hast du bei Elfbar die längere Liste.
Lost Mary setzt dagegen auf eine kuratierte Auswahl mit deutlich fruchtigem Einschlag. Sorten wie Watermelon, Blueberry, Grape Ice oder Blackberry Cherry stehen für das, wofür die Marke bekannt ist: vollmundige, gut abgestimmte Frucht- und Beerenmischungen. Wer es eher süß und modern mag, fühlt sich hier schnell zuhause.
- Lost Mary 800: u. a. Watermelon, Blueberry, Grape Ice, Peach Ice, Blackberry Cherry, Apple Peach – rund 13 fruchtbetonte Sorten.
- Elfbar 800: über 30 Sorten quer durch alle Geschmacksfamilien, inklusive Tabak und Menthol.
Welche Richtung dir liegt, hängt stark von deinem Typ ab. Magst du es lieber süß oder herb? Unser Beitrag zu den beliebtesten Liquid-Sorten 2026 hilft dir, deinen Geschmack einzugrenzen. Stöbern kannst du in beiden Fällen ganz entspannt in der Kategorie Einweg-Vapes.
Preis und Folgekosten ehrlich gerechnet
Beim Preis hat Lost Mary in unserem Shop knapp die Nase vorn: Die Lost Mary 800 kostet 4,99 €, die Elfbar 800 liegt bei 5,89 €. Pro Gerät ist das fast ein Euro Unterschied – bei gleicher Zugzahl. Wer regelmäßig dampft, sollte allerdings nicht nur auf den Stückpreis schauen, sondern auf die Kosten über den Monat.
Eine kleine Beispielrechnung mit der Annahme, dass ein 800er-Gerät bei dir etwa drei Tage hält (das hängt stark vom persönlichen Konsum ab):
- Lost Mary 800: ca. 10 Geräte pro Monat × 4,99 € ≈ rund 50 €.
- Elfbar 800: ca. 10 Geräte pro Monat × 5,89 € ≈ rund 59 €.
Das zeigt schnell: Einweg-Vapes sind bequem, auf Dauer aber der teuerste Weg zu dampfen. Genau deshalb empfehlen wir Vieldampfern den Blick auf wiederaufladbare Systeme. Wie groß der Spareffekt wirklich ist, rechnen wir im Detail im Beitrag Einweg vs. Pod-System: der Kostenvergleich vor – und einen allgemeinen Überblick liefert Was kostet Dampfen?.
Wiederaufladbar dampfen: Lost Mary Wavi und das ELFA-System
Beide Marken bieten dir einen Ausweg aus den Folgekosten – und auch hier teilen sie sich die Technik. Lost Mary und Elfbar nutzen dasselbe wiederaufladbare ELFA-Pod-System: ein Akkuträger mit USB-C-Anschluss und vorgefüllten Pods, die du einfach wechselst. Du kaufst den Träger einmal und ersetzt danach nur noch die günstigeren Pods.
Das Schöne daran: Du musst dich nicht zwischen den Marken entscheiden. Die Lost Mary Wavi Pods (2er-Pack ab 6,99 €) und die klassischen ELFA-Pods passen auf denselben Akkuträger. So kombinierst du den Lost-Mary-Geschmack mit der ladbaren Elfbar-Technik. Wer komplett auf das System umsteigen will, findet bei den ELFA-Akkuträgern passende Modelle – vom kompakten Einsteiger bis zur leistungsstärkeren Variante. Eine Schritt-für-Schritt-Hilfe zum Wechsel gibt unser Ratgeber vom Einweg-Vape umsteigen.
Vorsicht bei Fälschungen – gerade bei beliebten Marken
Genau weil Lost Mary und Elfbar so gefragt sind, tummeln sich leider viele Fälschungen auf dem Markt – vor allem bei auffällig billigen Angeboten von unbekannten Händlern. Nachgemachte Vapes haben oft minderwertige Akkus, ungeprüfte Liquids und liefern weder die versprochene Zugzahl noch den gewohnten Geschmack. Im schlimmsten Fall sind sie schlicht ein Sicherheitsrisiko.
Beide echten Marken tragen einen Sicherheitscode auf der Verpackung, den du gegenprüfen kannst. Wie das geht, zeigen wir dir Schritt für Schritt auf unserer Seite Echtheit prüfen – ein kurzer Check, der dir Ärger erspart. Bei Vapechamp bekommst du grundsätzlich nur geprüfte Markenware mit gültigem Sicherheitscode, ab 18 Jahren und in der Regel mit Versand am selben Tag bei Bestellung bis 14 Uhr.
Welche Marke passt nun zu dir?
Eine pauschale Antwort gibt es nicht – aber eine gute Faustregel. Greif zu Lost Mary, wenn du trendiges Design, fruchtig-süße Sorten und den etwas günstigeren Einweg-Preis suchst. Wähle Elfbar, wenn dir die größtmögliche Sortenvielfalt wichtig ist und du auch Tabak- oder Menthol-Richtungen abdecken willst. Technisch machst du mit keiner der beiden etwas falsch, denn unter der Hülle steckt dieselbe bewährte Basis.
Häufige Fragen zu Lost Mary und Elfbar
Ist Lost Mary das Gleiche wie Elfbar?
Nicht ganz, aber eng verwandt. Lost Mary wird vom gleichen Hersteller wie Elfbar entwickelt und trägt den Hinweis „powered by ELFBAR“. Beide nutzen dieselbe Technik, unterscheiden sich aber in Design, Sortenauswahl und Preis. Du kannst sie dir als zwei Linien aus demselben Haus vorstellen.
Welche Marke schmeckt besser?
Das ist Geschmackssache. Lost Mary punktet mit fruchtig-modernen Mischungen wie Watermelon oder Grape Ice, Elfbar bietet die größere Bandbreite inklusive Tabak und Menthol. Wenn du süße Frucht magst, ist Lost Mary einen Versuch wert; brauchst du Auswahl, liegst du bei Elfbar richtig.
Sind Lost Mary und Elfbar gleich stark?
Ja. Beide hier verglichenen 800er-Modelle setzen auf 20 mg/ml Nikotinsalz – die in der EU zulässige Höchststärke. Das Nikotin wird sanft, aber zügig freigegeben, was sie für Umsteiger von der Zigarette gleichermaßen geeignet macht.
Passen Lost Mary Pods auf einen Elfbar-Akku?
Ja, sofern es sich um das ELFA-System handelt. Die Lost Mary Wavi Pods und die klassischen ELFA-Pods nutzen denselben Akkuträger. Du kannst also den Lost-Mary-Geschmack mit einem wiederaufladbaren Elfbar-Akkuträger kombinieren und sparst dabei gegenüber Einweg-Geräten.
Was ist günstiger – Lost Mary oder Elfbar?
Beim Einweg-Stückpreis ist die Lost Mary 800 mit 4,99 € etwas günstiger als die Elfbar 800 mit 5,89 €. Wenn du viel dampfst, ist allerdings keines der beiden Einweg-Modelle wirklich sparsam – auf Dauer fährst du mit einem wiederaufladbaren Pod-System deutlich günstiger.
Am Ende kannst du bei keiner der beiden Marken viel falsch machen – sie teilen sich die Technik und unterscheiden sich vor allem im Stil. Wie Elfbar gegen andere Einweg-Marken abschneidet, zeigt übrigens unser Vergleich Flerbar vs. Elfbar, und gute Optionen für die Zeit nach dem Einweg-Verbot findest du unter beste Einweg-Alternativen 2026. Probier ruhig beide einmal aus, finde deine Lieblingssorte und schau, ob sich für dich der Umstieg auf ein ladbares System lohnt. Stöbere dazu in Ruhe durch die Elfbar 800 Serie oder das komplette ELFA-Pod-System – und bei Fragen ist unser Team jederzeit für dich da.
Quellen: EU-Tabakproduktrichtlinie (TPD) zur Nikotin-Höchstgrenze von 20 mg/ml; Herstellerangaben Elfbar/Lost Mary.