Von der Vapechamp-Fachredaktion · zuletzt aktualisiert im Juni 2026 · Lesezeit ca. 6 Minuten
Wenn du den Elf Bar 600 kennst und liebst, wirst du dich automatisch fragen, was die 800er-Serie besser macht. Die kurze Antwort: etwas mehr Zugzahl, ein zweiter Modus und ein paar frische Sorten – im Kern aber bleibt es das gewohnt unkomplizierte Einweg-Format. Damit du genau einschätzen kannst, ob sich der Wechsel von der 600 lohnt und für wen die 800 die richtige Wahl ist, haben wir die echten Daten aus unserem Sortiment zusammengetragen und ehrlich eingeordnet – ohne Marketing-Geklingel.
Was ist die Elfbar 800 überhaupt?
Die Elfbar 800 ist eine vorgefüllte Einweg-Vape mit bis zu 800 Zügen pro Gerät. Sie funktioniert wie du es von der Marke gewohnt bist: auspacken, am Mundstück ziehen, fertig. Eine Zugautomatik übernimmt das Auslösen, es gibt also keinen Knopf und keine Einstellungen, die man verstehen müsste. Der Tank ist mit Nikotinsalz-Liquid befüllt – das sorgt für eine sanfte, schnelle Nikotinaufnahme, die dem Gefühl einer Zigarette nahekommt.
Wichtig zur Einordnung: Die 800 ist und bleibt eine Einweg-Vape. Sie ist nicht wiederaufladbar und nicht nachfüllbar – ist das Liquid leer, ist das Gerät leer. Wer ein System sucht, bei dem nur die Pods getauscht werden, ist mit dem wiederaufladbaren Elfbar ELFA System besser beraten. Mehr dazu weiter unten.
Die 800er-Serie im Überblick: drei Varianten
Unter dem Namen 800 findest du bei uns nicht ein einzelnes Gerät, sondern eine kleine Familie. Die Unterschiede sind überschaubar, aber für die Kaufentscheidung relevant:
- Elfbar 800 (Turbo): das Hauptmodell mit zwei Modi – Normal für gleichmäßigen, sparsamen Genuss und Turbo für ein intensiveres Aroma. Erhältlich in über 30 Sorten.
- Elfbar 800 LM by Lost Mary: die Schwester-Variante aus dem Hause ELFBAR mit eigenem Design und eigener Sortenauswahl, ebenfalls mit bis zu 800 Zügen und 20 mg/ml Nikotinsalz.
- Elfbar 800 Nikotinfrei: dieselbe Reichweite, aber mit 0 mg – also völlig ohne Nikotin, für alle, die nur das Aroma möchten.
Alle drei teilen sich dasselbe Grundprinzip: kompaktes Gehäuse, sofort einsatzbereit, kein Zubehör nötig. Wenn du das Format der 600er-Reihe magst, wirst du dich auch hier sofort zurechtfinden.
Was kann die neue Generation besser?
Der größte sichtbare Unterschied zur 600 ist die Zugzahl: rund ein Drittel mehr Züge pro Gerät. In der Praxis bedeutet das, dass eine 800 bei gleichem Dampfverhalten länger durchhält, bevor sie leer ist. Die genaue Reichweite hängt aber immer stark vom persönlichen Zugverhalten ab – die Angabe „bis zu 800 Züge“ ist ein Richtwert unter sparsamen Bedingungen, kein garantierter Wert.
Das zweite echte Plus ist der Turbo-Modus beim Hauptmodell. Er verstärkt die Aromenwahrnehmung spürbar, verbraucht dafür aber mehr Liquid – wer dauerhaft im Turbo dampft, kommt also nicht ganz an die 800 Züge heran. Du entscheidest damit selbst, ob du Wert auf maximale Reichweite (Normal) oder auf intensiveren Geschmack (Turbo) legst. Diese Wahlmöglichkeit bietet ein klassischer Elf Bar 600 schlicht nicht.
Elfbar 800 vs. Elf Bar 600: der direkte Vergleich
Damit du die beiden Generationen sauber gegenüberstellen kannst, hier die wichtigsten Eckdaten nebeneinander. Beide sind Einweg-Vapes und unterliegen denselben gesetzlichen Grenzwerten – der Unterschied liegt im Detail:
| Merkmal | Elf Bar 600 | Elfbar 800 |
|---|---|---|
| Züge (Richtwert) | bis zu 600 | bis zu 800 |
| Modi | ein Modus | Normal & Turbo (Hauptmodell) |
| Nikotin | 0 oder 20 mg/ml | 0 oder 20 mg/ml |
| Tankgröße | 2 ml (TPD-Grenze) | 2 ml (TPD-Grenze) |
| Bedienung | Zugautomatik, kein Knopf | Zugautomatik, kein Knopf |
| Wiederaufladbar | nein | nein |
| Preis (Richtwert) | günstig | ab 5,89 € |
Du siehst: Die 800 ist kein komplett neues Konzept, sondern eine konsequente Weiterentwicklung. Sie hält länger, gibt dir mit dem Turbo-Modus mehr Kontrolle und kommt in frischen Sorten – die Handhabung bleibt aber so einfach wie bei der gewohnten 600. Wer mit der 600 zufrieden ist, bekommt mit der 800 schlicht etwas mehr vom Gleichen. Eine ausführliche Übersicht der legalen Nachfolger findest du in unserem Ratgeber zu den besten Elf-Bar-600-Nachfolgern.
Warum nur 2 ml und 20 mg? Die gesetzlichen Grenzen
Eine Frage taucht immer wieder auf: Warum fasst der Tank einer 800 nicht einfach mehr Liquid? Die Antwort liegt nicht beim Hersteller, sondern im Gesetz. Die EU-Tabakproduktrichtlinie 2014/40/EU (TPD), in Deutschland im Tabakerzeugnisgesetz umgesetzt, begrenzt den Tank jeder nikotinhaltigen E-Zigarette auf maximal 2 Milliliter und die Nikotinstärke auf höchstens 20 mg/ml. Diese Werte gelten für die 600, die 800 und jede andere am deutschen Markt erhältliche Vape gleichermaßen.
Die höhere Zugzahl der 800 entsteht also nicht durch mehr Liquid, sondern durch eine effizientere Verdampfung und das durchdachte Modi-Konzept. Wer das Prinzip hinter der 2-ml-Grenze genauer verstehen möchte, findet die Hintergründe in unserem Beitrag TPD erklärt.
Für wen eignet sich die Elfbar 800 – und für wen nicht?
Damit du nicht lange überlegen musst, hier eine ehrliche Einordnung:
- Ideal, wenn du das unkomplizierte Einweg-Format magst, etwas mehr Reichweite als bei der 600 möchtest und den Turbo-Modus für intensiveren Geschmack ausprobieren willst.
- Ideal als Einstieg, wenn du gerade erst vom Rauchen umsteigst und ein Gerät ohne Technik, Laden oder Befüllen suchst.
- Weniger geeignet, wenn du langfristig sparen oder möglichst wenig Müll produzieren willst – dann lohnt sich der Umstieg auf ein wiederaufladbares System deutlich mehr.
Genau an diesem Punkt solltest du ehrlich mit dir sein: Eine Einweg-Vape ist bequem, aber auf Dauer die teuerste Variante. Wer die 800 regelmäßig kauft, fährt mit einem nachfüllbaren System auf lange Sicht günstiger – bei gleichem Geschmack.
Die wiederaufladbare Alternative: ELFA statt Einweg
Wenn dir die 800 gut gefällt, dir aber der Wegwerf-Gedanke widerstrebt, ist das Elfbar ELFA System der logische nächste Schritt. Du kaufst einmal einen ELFA Akkuträger (lade- und wiederverwendbar) und steckst danach nur noch vorgefüllte ELFA Pods auf – gleiches Geschmacksprinzip, gleiche Bedienung, nur eben aufladbar. Welcher Akku zu dir passt, klärt unser Ratgeber zu Basis, Master & Turbo.
Dieser Umstieg ist auch mit Blick auf die Zukunft sinnvoll: Ab dem 18. Februar 2027 greift EU-weit ein Verkaufsverbot für Geräte mit fest verbautem Akku – und davon sind Einweg-Vapes wie die 800 betroffen. Bis dahin darfst du sie völlig legal kaufen und nutzen; wer aber ohnehin wechseln möchte, kann das jetzt entspannt tun. Alle Details dazu stehen in unserem Überblick zum Einweg-Vape-Verbot 2026/2027. Übrigens: Beim Kauf solltest du immer auf echte Markenware achten – wie du Fälschungen erkennst, zeigt unser Guide zum Elfbar Echtheit prüfen. Wer das Einweg-Format noch eine Weile behalten möchte, findet die aktuell erlaubten Modelle in unserer Einweg-Vape-Kategorie.
Häufige Fragen zur Elfbar 800
Ist die Elfbar 800 wiederaufladbar?
Nein. Die Elfbar 800 ist eine Einweg-Vape mit fest verbautem Akku. Sie lässt sich weder laden noch nachfüllen. Wenn du ein aufladbares System mit wechselbaren Pods suchst, ist das Elfbar ELFA System die passende Wahl.
Wie viele Züge schafft die Elfbar 800 wirklich?
Der Hersteller gibt bis zu 800 Züge an. Das ist ein Richtwert unter sparsamer Nutzung im Normal-Modus. Im Turbo-Modus liegt der Liquidverbrauch höher, sodass die tatsächliche Zugzahl je nach Dampfverhalten darunter liegen kann.
Was ist der Unterschied zwischen Elfbar 800 und Elf Bar 600?
Die 800 bietet rund ein Drittel mehr Züge und beim Hauptmodell einen zusätzlichen Turbo-Modus für intensiveres Aroma. Bei Bedienung, Tankgröße (2 ml) und Nikotinstärke (max. 20 mg/ml) sind beide gleich. Eine Auswahl an Alternativen findest du in der Elf-Bar-600-Serie.
Gibt es die Elfbar 800 auch ohne Nikotin?
Ja. Die Elfbar 800 Nikotinfrei bietet dieselbe Reichweite und Sortenvielfalt mit 0 mg – also ganz ohne Nikotin, nur mit Aroma. Eine Übersicht weiterer Optionen gibt es in der Kategorie nikotinfreie Vapes.
Darf ich die Elfbar 800 nach dem Einweg-Verbot noch kaufen?
Bis zum 18. Februar 2027 ist der Verkauf in Deutschland erlaubt. Danach greift das EU-weite Verbot für Geräte mit fest verbautem Akku. Wiederaufladbare Systeme wie ELFA und alle Liquids bleiben uneingeschränkt erlaubt.
Die Elfbar 800 ist also weniger eine Revolution als eine durchdachte Evolution: etwas mehr Reichweite, mehr Kontrolle über den Geschmack und dieselbe kinderleichte Bedienung wie gewohnt. Wenn du das Einweg-Format magst, ist sie ein lohnender Schritt nach oben – und falls du über kurz oder lang auf ein aufladbares System umsteigen möchtest, stöberst du am besten gleich durch unsere ELFA-Welt. Bei Fragen zur passenden Sorte oder Stärke ist unser Team jederzeit gern für dich da.
Quellen: EU-Tabakproduktrichtlinie 2014/40/EU (TPD), umgesetzt im Tabakerzeugnisgesetz; EU-Batterieverordnung (EU) 2023/1542.