Von Justin Flick · zuletzt aktualisiert im November 2026 · Lesezeit ca. 7 Minuten
Dieser Ratgeber erklärt das wiederaufladbare Flerbar Pod-System. Es kombiniert einen kleinen Akkuträger mit vorgefüllten Pods, sodass bei leerem Pod nicht jedes Mal ein komplettes Gerät ersetzt wird wie bei der Flerbar M. Behandelt werden Funktionsweise, Unterschiede zur Einweg-Vape und die Rechtslage ab 2027.
Was ist das Flerbar Pod-System überhaupt?
Das Flerbar Pod-System besteht aus zwei Teilen, die zusammenarbeiten: einem wiederaufladbaren Akkuträger und vorgefüllten Pods. Den Flerbar Akkuträger schaffst du einmal an. Im Sortiment ist das der Flerbar M Pod Akku mit 650-mAh-Akku, USB-C-Anschluss, Display und zwei Modi (Normal und Booster). Die Flerbar Pods kommen als 1 Packung (= 2 Pods); jeder Pod ist mit 2 ml Nikotinsalz-Liquid befüllt und arbeitet laut Produktangabe mit Dual-Mesh-Coil.
Der entscheidende Unterschied zur klassischen Flerbar M Einweg-Vape: Ist ein Pod leer, wirfst du nur diesen kleinen Pod weg – nicht das ganze Gerät mitsamt Akku. Der Akkuträger selbst bleibt und wird einfach wieder aufgeladen. Dasselbe Prinzip setzen das Elfbar ELFA System und das Revoltage BEAM Dual Pod System um. Beide Varianten von Flerbar stehen gebündelt in unserer Flerbar-Kategorie.
Der Flerbar Akkuträger: Flerbar M Pod Akku 650 mAh
Der Akkuträger ist das Basisgerät des Systems. Die Angaben stammen aus der Produktbeschreibung (Lieferantenangabe):
| Merkmal | Flerbar M Pod Akku |
|---|---|
| Akku | 650 mAh, wiederaufladbar |
| Leistung | 9–12 W |
| Modi | Normal und Booster |
| Anzeige | Display |
| Laden | USB-C; Ladekabel nicht im Lieferumfang |
| Lieferumfang | 1 Akkuträger, 1 Gebrauchsinformation (ohne Pods) |
| Passende Pods | Flerbar Pods, vorbefüllt, 2 ml, 20 mg/ml |
Die Bedienung, auch die Wahl zwischen Normal und Booster, beschreibt die Gebrauchsinformation, die dem Gerät beiliegt. Sie ist dafür maßgeblich.
Früher war der Flerbar Pod Akkuträger Basis im Sortiment. Er wird über die Zugautomatik ausgelöst; ein umschaltbarer Modus ist in den Produktangaben nicht beschrieben. Die Flerbar Pods passen laut Lieferantenangabe auf beide Akkuträger. Der Basis-Akkuträger ist nicht mehr im Sortiment.
So funktioniert es – in drei Schritten
Die Grundschritte; Einzelheiten zur Bedienung des Akkuträgers stehen in der beiliegenden Gebrauchsinformation:
- 1. Akku laden: Schließ den Akkuträger per USB-C an. Er lässt sich auch am Laptop oder an einer Powerbank laden. Ein Ladekabel liegt dem Flerbar M Pod Akku nicht bei.
- 2. Pod aufstecken: Nimm einen Flerbar Pod aus dem 2er-Pack und stecke ihn oben auf den Akkuträger, bis er einrastet.
- 3. Benutzen: Danach am Mundstück ziehen. Ist der Pod nach rund zwei Millilitern leer, ziehst du ihn ab und steckst den nächsten auf.
Es gibt nichts zu befüllen und keine Coil einzeln zu wechseln; die Coil ist im Pod verbaut und wird mit ihm getauscht. Der Flerbar M Pod Akku hat zwei Modi (Normal und Booster) und ein Display; die Bedienung steht in der beiliegenden Gebrauchsinformation. Falls du tiefer in die Technik einsteigen möchtest, erklären wir im Beitrag Flerbar M im Überblick die Grundlagen der Marke. Für den früher geführten Flerbar Pod Akkuträger Basis erklärt der Ratgeber Flerbar Akkuträger funktioniert nicht, was zu tun ist, wenn er nicht reagiert oder blinkt; für den Flerbar M Pod Akku gilt die beiliegende Gebrauchsinformation.
Einweg-Vape vs. Pod-System: der direkte Vergleich
Die folgende Tabelle stellt beide Systeme nebeneinander und fasst die wichtigsten Unterschiede zusammen:
| Merkmal | Flerbar M (Einweg) | Flerbar Pod-System |
|---|---|---|
| Akku | 550 mAh, fest verbaut, nicht ladbar | 650 mAh, wiederaufladbar (USB-C) |
| Nutzung pro Kauf | 1 Gerät = ca. 600 Züge | Akkuträger wird wiederverwendet, Pods werden einzeln ersetzt |
| Nikotin | 20 mg/ml Nikotinsalz | 20 mg/ml Nikotinsalz |
| Tankvolumen | 2 ml | 2 ml pro Pod |
| Abfall | komplettes Gerät inkl. Akku | nur der kleine Pod |
| Ab 18. Februar 2027 (Art. 11 BattVO) | betroffen, wenn der Akku fest verbaut ist | betroffen, wenn der Akku fest verbaut ist |
Wie sich die Verbrauchsmengen beider Systeme unterscheiden, beschreibt der nächste Abschnitt.
Verbrauch im Vergleich: Pod-System und Einweg
Rechnen wir es konkret durch. Ein voller Flerbar Pod fasst 2 ml und entspricht damit etwa einer Flerbar M. Wer im Schnitt rund 2 ml pro Tag dampft, verbraucht also grob einen Pod täglich – das ist eine Annahme, deine reale Nutzung kann nach oben oder unten abweichen.
- Einweg-Variante: rund ein Gerät pro Tag, jedes Mal inklusive neuem Akku.
- Pod-System: Der Akkuträger wird angeschafft und wiederverwendet. Danach fallen nur die Pods an, die als 1 Packung (= 2 Pods) geliefert werden; pro Tag wird ein Pod statt eines kompletten Geräts verbraucht.
Die aktuellen Preise stehen auf den Produktseiten. Wie sich die Kosten verschiedener Systeme im Detail unterscheiden, haben wir im Kostenvergleich Einweg vs. Pod-System aufgeschlüsselt. Wenn du noch unschlüssig zwischen den Flerbar-Varianten bist, hilft dir auch der direkte Marken-Vergleich Flerbar vs. Elfbar weiter.
Umwelt & Rechtslage ab 2027
In jeder weggeworfenen Einweg-Vape steckt ein Lithium-Akku. Solche Akkus gehören nicht in den Restmüll: Werden sie in Sammelfahrzeugen oder Sortieranlagen gequetscht, können sie Brände auslösen. Beim Pod-System bleibt der Akku im Gerät, entsorgt wird nur der deutlich kleinere Pod.
Hinzu kommt der rechtliche Blick nach vorn. Nach Art. 11 der EU-Batterieverordnung 2023/1542 müssen Geräte mit eingebautem Akku, die ab dem 18. Februar 2027 in Verkehr gebracht werden, so gebaut sein, dass Endnutzer den Akku selbst entnehmen und ersetzen können – das betrifft Einweg-Vapes ebenso wie Akkuträger, deren Akku fest verbaut ist; Pods und Liquids ohne eigenen Akku fallen nicht darunter. Die ganze Rechtslage erklären wir im Detail im Beitrag zum Einweg-Vape-Verbot 2026/2027.
Welche Sorten gibt es?
Die Flerbar Pods sind in 29 Geschmacksrichtungen gelistet. Welche gerade lieferbar sind, zeigt die Sortenauswahl auf der Produktseite Flerbar Pods 20mg 2er Pack; der Bestand wechselt. Eine Auswahl:
- Beere & Frucht: Blue Razz, Dragon Fruit, Strawberry Kiwi, Pink Watermelon und Summer Fruit.
- Sorten mit „Ice“ im Namen: Apple Ice, Mango Ice, Peach Ice, Pineapple Ice, Watermelon Ice und Fresh Mint Ice.
- Weitere Sorten: Alberry, Blueberry, Grape, Lemon, Nepa Grape, Passion Fruit und Kiwi Passionsfruit.
Alle Pods sind mit 20 mg/ml Nikotinsalz befüllt – das ist die in der EU zulässige Höchststufe und genau die Variante, die du auch von der Flerbar M kennst. Eine nikotinfreie 0-mg-Option ist bei den Pods derzeit nicht im Sortiment; wer komplett ohne Nikotin dampfen möchte, wird in unserer Kategorie nikotinfreie Vapes fündig. Weitere Sorteninformationen stehen im Flerbar Geschmacksguide.
Flerbar Pod-System: Merkmale
Merkmale im Überblick:
- Nutzung: Der Akkuträger wird wieder aufgeladen; ersetzt werden nur die Pods.
- Kosten: Anschaffung des Akkuträgers, danach nur Pods als Verbrauchsteil.
- Entsorgung: Entsorgt wird nur der Pod ohne eigenen Akku; der Akkuträger bleibt in Gebrauch.
Bei sehr seltener Nutzung kann eine einzelne Einweg-Variante ausreichen. Wer Sorte und Stärke selbst wählen möchte, findet nachfüllbare Pod-Kits oder das größere Elfbar ELFX. Alle Einweg-Produkte stehen in der Einweg-Vape-Kategorie.
Häufige Fragen zum Flerbar Pod-System
Wie lange hält ein Flerbar Pod?
Jeder Pod fasst 2 ml Liquid und entspricht damit ungefähr einer Flerbar M, also rund 600 Zügen. Wie lange das reicht, hängt stark von deinem Dampfverhalten ab – bei moderater Nutzung kommt mancher damit ein bis zwei Tage aus.
Passen die Flerbar Pods auf jeden Akkuträger?
Die Flerbar Pods sind für den Flerbar Akkuträger gemacht und rasten beim Aufstecken ein. Laut Lieferantenangabe passen sie auf den Flerbar M Pod Akku und auf den früheren Flerbar Pod Akkuträger Basis. Sie sind nicht mit Systemen anderer Marken wie ELFA kompatibel. Für das Elfbar-System brauchst du die passenden ELFA Pods.
Kann ich die Flerbar Pods selbst nachfüllen?
Nein, die Flerbar Pods sind vorgefüllt und für den einmaligen Gebrauch bis zum Leerdampfen gedacht. Für selbst gewählte Liquid-Sorten gibt es nachfüllbare Leerpods und Nikotinsalz-Liquid.
Wie lange dauert das Aufladen des Akkus?
Der 650-mAh-Akku wird über den USB-C-Anschluss geladen; eine Ladezeit nennt der Lieferant nicht. Er lässt sich etwa am Laptop, an der Powerbank oder an einem USB-Netzteil laden. Ein USB-C-Kabel liegt dem Flerbar M Pod Akku nicht bei.
Hat der Flerbar Akkuträger verschiedene Modi?
Der Flerbar M Pod Akku hat laut Lieferantenangabe zwei Modi, Normal und Booster, im Leistungsbereich von 9 bis 12 Watt, und ein Display. Wie umgeschaltet wird, steht in der beiliegenden Gebrauchsinformation. Für den früher geführten Flerbar Pod Akkuträger Basis ist in den Produktangaben kein umschaltbarer Modus beschrieben.
Gilt die EU-Batterieverordnung auch für das Flerbar Pod-System?
Das hängt davon ab, ob sich der Akku vom Nutzer entnehmen und ersetzen lässt. Nach Art. 11 der Verordnung (EU) 2023/1542 müssen Produkte mit eingebautem Akku (Gerätebatterie), die ab dem 18. Februar 2027 in der EU in Verkehr gebracht werden, so gebaut sein, dass Endnutzer den Akku selbst entnehmen und ersetzen können. Art. 11 unterscheidet nicht zwischen Einweg- und wiederaufladbaren Geräten: Betroffen sind auch Pod-Akkuträger, deren Akku fest verbaut ist und sich nicht so entnehmen lässt. Pods und Liquids ohne eigenen Akku fallen nicht unter diese Pflicht. Die Pflicht trifft diejenigen, die Geräte in der EU in Verkehr bringen (in der Regel Hersteller oder Importeure); die Nutzung bereits gekaufter Geräte regelt Art. 11 nicht. Stand: September 2026.
Das System besteht aus dem Akkuträger und den Flerbar Pods.
Quelle: EU-Batterieverordnung (EU) 2023/1542 (eur-lex.europa.eu).